Vasileios Polatoglou
Osteopath und
Physiotherapeut

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, bei der die Diagnose und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgt. Der Grundgedanke ist so simpel wie tiefgreifend:Leben ist Bewegung.

Ein Osteopath betrachtet den menschlichen Körper nicht als eine Sammlung von Einzelteilen, sondern als ein komplexes Netzwerk, in dem alles – von den Knochen über die Organe bis hin zu den kleinsten Gefäßen – miteinander verbunden ist.

Die drei Bereiche der Osteopathie

Die Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, bei der die Diagnose und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgt. Der Grundgedanke ist so simpel wie tiefgreifend:
Leben ist Bewegung.

In der Behandlung unterscheiden wir drei große Bereiche, die eng miteinander verknüpft sind:

  • Parietale Osteopathie: Fokus auf den Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Muskeln und Faszien)
  • Viszerale Osteopathie: Fokus auf die inneren Organe sowie deren Aufhängungen und Durchblutung
  • Craniosacrale Osteopathie: Fokus auf den Schädel (Cranium), das Kreuzbein (Sacrum) und das Nervensystem

Das Prinzip: Den Körper zur Selbstheilung anregen

Unser Körper ist ständig damit beschäftigt, kleine Störungen selbst zu regulieren. Erst wenn die Summe der Blockaden zu groß wird, entstehen Schmerzen oder Krankheiten.

Die Osteopathie sucht nicht nur nach dem Symptom (wo es wehtut), sondern nach der Ursache (warum es wehtut). Ein blockiertes Gelenk im Fuß kann beispielsweise die Statik so verändern, dass Monate später Kopfschmerzen auftreten. Der Osteopath löst diese Blockaden, damit die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder frei fließen können.

“Die osteopathische Behandlung versteht den Körper nicht als Problemträger, sondern als intelligenten Organismus im Wandel. Mein Ziel ist es, Spannungen sanft zu lösen und Raum für Wohlbefinden, Vertrauen und Verbindung zu schaffen.“

Vasileios Polatoglou

Das Prinzip: Den Körper zur Selbstheilung anregen

Unsere Arbeit folgt vier grundlegenden Prinzipien, die Wissenschaft und Naturheilkunde vereinen:

Die Einheit des Körpers: Strukturen wie Knochen, Muskeln, Organe und das Nervensystem sind über das Bindegewebe (Faszien) untrennbar miteinander verbunden.

Struktur bestimmt Funktion: Wenn die Beweglichkeit einer Struktur (z. B. eines Gelenks) eingeschränkt ist, leidet die Funktion des gesamten Bereichs.

Das Gesetz der Arterie: Eine optimale Durchblutung und ein funktionierendes Lymphsystem sind die Voraussetzung für Gesundheit. Nur gut versorgtes Gewebe kann regenerieren.

Selbstregulation (Homeostasis): Der Körper trägt die Ressourcen zur Heilung in sich. Der Osteopath setzt lediglich den Impuls, um diese Kräfte zu aktivieren.

Wann hilft Osteopathie?

Osteopathie ist für Menschen jeden Alters geeignet – vom Säugling bis zum Senioren. Typische Anwendungsgebiete sind und kann unterstützend helfen:

1. Bewegungsapparat (Parietale Osteopathie)

Wirbelsäulenbeschwerden: Rückenschmerzen, Hexenschuss (Lumbago), Bandscheibenprobleme, Nackenschmerzen, HWS-/LWS-Syndrom. Gelenkbeschwerden: Schulter-Arm-Syndrom, Impingement, Tennis-/Golfellenbogen,Knie- und Hüftprobleme, Arthrose. Verspannungen & Verletzungen: Muskelverspannungen, Bänder- und Muskelverletzungen, Haltungsschäden, Faszienverklebungen.

2. Kopf, Kiefer & Nerven (Craniosacral)

Kopfschmerzen und Migräne.Schwindel und Tinnitus.Kiefergelenksprobleme (CMD, Zähneknirschen).

3. Innere Organe & Verdauung (Viszerale Osteopathie)

Verdauungsbeschwerden (Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Blähungen). Chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung). Unterstützung bei Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis).

4. Gynäkologie & Urologie

Menstruationsbeschwerden und Endometriose.
Wechseljahrsbeschwerden.
Blasenschwäche und Prostataleiden.
Unerfüllter Kinderwunsch und Geburtsvorbereitung.

5. Säuglinge & Kinder

Geburtsfolgen: Nach komplizierten Geburten, Kaiserschnitt, Saugglocke/Zange. Typische Beschwerden: KISS-Syndrom (Schiefhals), Schädelasymmetrien, Koliken, Schlafprobleme. Entwicklung: Motorische Entwicklungsverzögerungen, Koordinationsstörungen.

Was Sie in einer Sitzung erwartet

Eine osteopathische Behandlung beginnt immer mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) und einer manuellen Untersuchung von Kopf bis Fuß. Mit feinfühligen Grifftechniken werden Spannungen aufgespürt und sanft korrigiert. Da der Körper Zeit benötigt, um auf die Impulse zu reagieren, liegen zwischen den Behandlungen meist mehrere Wochen.

Arrow right icon